Neuer Meilenstein für offene Daten: Jetzt 700 Datensätze im Dortmunder Open Data Portal

Die Stadt Dortmund setzt ihren Weg zur datenbasierten Smart City konsequent fort: Im städtischen Open Data-Portal stehen nun über 700 Datensätze zur freien Nutzung bereit. Damit wächst das Angebot seit dem Relaunch des Portals vor zwei Jahren stetig weiter.

Unter open-data.dortmund.de können Interessierte, Forschende, Unternehmen und Entwickler*innen Daten abrufen, kombinieren und weiterverwenden. Dabei steht der Gedanke im Fokus, Daten sichtbar, verständlich und erlebbar zu machen. Diagramme, interaktive Karten und einfache Filterfunktionen ermöglichen einen schnellen Überblick und neue Einblicke in Themen aus Stadtplanung, Mobilität, Umwelt und Gesellschaft.

Klimasensoren liefern wertvolle Echtzeitdaten

Besonders gefragt ist aktuell der Datensatz „Klimasensoren – Aktuelle Messungen“, der Umwelt- und Klimainformationen aus dem gesamten Stadtgebiet bündelt. Mehr als 100 Sensoren messen fortlaufend Temperatur, Luftfeuchtigkeit und andere Umweltparameter. Diese Daten werden in Echtzeit aktualisiert und bieten damit eine wichtige Grundlage, um klimatische Veränderungen im urbanen Raum zu erkennen und Maßnahmen zur Klimaanpassung zu planen. Bürger*innen können direkt nachvollziehen, wie das Stadtklima in unterschiedlichen Quartieren ist – von dicht bebauten Innenstadtlagen bis zu grünen Außenbezirken. Zukünftig werden die Daten der Klimasensoren historisch abrufbar sein.

Weitere beliebte Datensätze

Neben den Klimasensoren zählen die Themen Parkhäuser & Parkplätze, Baustellen tagesaktuell, Baustellen geplant, Klimasensoren – Messdaten sowie Fahrradabstellanlagen zu den meistgenutzten Datensätzen. Dabei zeigt die Kombination verschiedener Datensätze – etwa geplante Baustellen und Parkmöglichkeiten – den Mehrwert offener Daten besonders deutlich.

Ein Portal, das mit der Stadt wächst

Das Open Data-Portal ist mehr als eine reine Datensammlung – es ist ein lebendiges Werkzeug für Transparenz, Innovation und Beteiligung. Kontinuierlich kommen neue Datensätze hinzu, bestehende werden fortgeschrieben und mit zusätzlichen Informationen angereichert. Über die offene API-Schnittstelle lassen sich Daten automatisiert abrufen und in Anwendungen einbinden.

Sedat Akar, stellvertretender CIIO und Teamleiter „Digitale Großstadt“ der Stadt Dortmund, betont: „Wir freuen uns, dass unser Open Data-Portal inzwischen so intensiv genutzt wird. Es trägt dazu bei, die Datenvielfalt sichtbarer zu machen und die Digitalisierung der Stadt weiter voranzubringen.“



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