PuLS (Parken und Laden in der Stadt)

Handlungsfeld: Intelligente Mobilität (IM 03)

Das Forschungsprojekt „PuLS – Parken und Laden“ wurde vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität mit insgesamt 2,3 Millionen Euro gefördert. Ziel des Projekts war es, im Dortmunder Kreuzviertel pilothaft private Parkplätze mit Ladestationen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies sollte über eine innovative Plattform, die private Park- und Ladeinfrastruktur abbildet und Reservierungsoptionen anbietet, ermöglicht werden.

Problem:
Die begrenzte öffentliche Ladeinfrastruktur und der hohe Parksuchverkehr führen zu Emissionen und behindern die Elektromobilität.

Ziel:
Ziel ist es, die Elektromobilität durch die Bereitstellung von zusätzlicher Ladeinfrastruktur im urbanen Raum zu fördern. Dadurch soll der Parkraumsuchverkehr reduziert werden, was zu einer Optimierung der Parkplatzauslastung damit einhergehen zu einer Senkung der Emissionen führt.

Lösung:
Durch die Entwicklung einer innovativen Plattform sollen private Parkplätze mit Ladestationen öffentlich abgebildet und durch die Möglichkeit der Reservierung für die Öffentlichkeit verfügbar gemacht werden.

Aktueller Stand (31.05.2023):
Das Projekt wurde am 31.05.2023 erfolgreich beendet. Im letzten halben Jahr der Projektlaufzeit wurde die PuLS-Plattform prototypisch umgesetzt. Diese kann auch in zukünftigen Projekten verwendet werden, wenn das Teilen von Ladeinfrastruktur oder Parkplätzen in diesen angestrebt wird.

Die Ergebnisse aus dem Projekt wurden zum Abschluss auf der Polis Mobility in Köln präsentiert und diskutiert. Bereits zuvor wurde das Projekt auf zahlreichen (internationalen) Messen repräsentiert.

Die Idee des Projekts wird in zukünftigen Projekten wieder aufgenommen und auf neue Use Cases übertragen (z.B. auf Einzelhandel-Stellplätze). Die durch das Projekt initiierte Ladesäulenkarte wird von den Bürger*innen viel genutzt und wurde projektunabhängig verlängert. Auch für das Projekt NOX-Block hatte die Ladesäulenkarte einen großen Nutzen und die Ergebnisse werden in der Ladeinfrastrukturstrategie verwertet. Die Erfahrungen mit dem Lade- und Lastmanagement können in Zukunft dabei helfen, eine kritische Netzbelastung bzw. Überlastung zu vermeiden. Diese Erkenntnisse fließen mit in die Strategie zum bedarfsgerechten Ausbau von Ladeinfrastruktur ein.

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